Professionelle Integration von freiwilligen Helfern
in Krisenmanagement und Katastrophenschutz (INKA)

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Wandel des Ehrenamts

Demographischer Wandel, Interkulturelle Öffnung und neue Formen des freiwilligen Engagements benennen zugleich Herausforderungen und Chancen, die sich stellen und bieten, um den Katastrophenschutz in Deutschland weiterhin flächendeckend gewährleisten zu können. mehr

Gesellschaftliche Potenziale

Extreme Wetterlagen, Hochwasser, flächendeckende Stromausfälle und Industrieunfälle stellen für Deutschland relevante Großschadenslagen dar. Wie können ausgebildete Helferinnen und Helfer bedarfsgerecht in solchen Großschadenslagen eingesetzt werden? Welche Hilfsmaßnahmen können durch ungelernte bzw. ad hoc Helferinnen und Helfer übernommen werden? mehr

Potenziale auf Organisationsebene

Welche strukturellen Veränderungen bzw. Anpassungen müssen von den Katastrophenschutz-Einrichtungen und Hilfsorganisationen vorgenommen werden, um das Ehrenamt zu stärken? mehr

Anreizsysteme

Anreize schaffen für (potenziell) Freiwillige: Was bewegt Menschen dazu sich freiwillig zu engagieren und insbesondere im Bereich Katastrophenschutz? Neben altruistischen Motiven spielen zunehmend intrinsische Motive eine wichtige Rolle bei der Entscheidung für ein Ehrenamt und bei der Auswahl der genauen Tätigkeit. mehr

Personalentwicklung

Wie können in Zusammenarbeit mit Unternehmen arbeitgeberfreundliche Konzepte für freiwilliges Engagement von Arbeitnehmern im Bereich Katastrophenschutz geschaffen werden? Wie kann Arbeitnehmern eine ehrenamtliche Tätigkeit neben dem Berufs- und Familienleben ermöglicht werden, z.B. in Form von flexibleren Arbeitsmodellen? mehr

 

 

Sicherheitsforschung für Krisenbewältigung und Katastrophenschutz

Krisenbewältigung und Katastrophenschutz in Deutschland werden getragen von einem komplexen System aus Schutz- und Rettungskräften staatlicher Bundes-, Länder- und Kommunalbehörden sowie Hilfsorganisationen. Dabei wird in besonderem Maße auf eine hohe Kapazität und Kompetenz freiwilliger Helfer zurückgegriffen. Das Projekt "Professionelle Integration von freiwilligen Helfern in Krisenmanagement und Katastrophenschutz (INKA)" will einen Beitrag dazu leisten, den Katastrophenschutz organisatorisch, institutionell und soziokulturell weiter zu entwickeln und zukunftsfähig zu gestalten. Ziel des Projektes ist es, optimierte Lösungen zur professionellen Integration freiwilligen Engagements in den Bereichen Krisenmanagement und Katastrophenschutz zu erarbeiten.

 

INKA wird gefördert im Zuge der Bekanntmachung "Sicherheitsökonomie und Sicherheitsarchitektur" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit“ der Bundesregierung (Förderkennzeichen 13N12192 bis 13N12197). Projektleiter ist das Deutsche Rote Kreuz. Das Verbundprojekt ist offiziell am 1. Oktober 2012 gestartet und hat eine Laufzeit von drei Jahren.

 

Neben dem Deutschen Roten Kreuz sind das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement, das Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement der Universität Stuttgart, das Institut für Psychologie der Universität Greifswald, die Berliner Feuerwehr und das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation beteiligt.

 

Um weitere Erfahrungen aus der Praxis in die Projektarbeit einzubinden, arbeitet das Konsortium eng mit anderen Katastrophenschutz-einrichtungen und Hilfsorganisationen zusammen:

  • Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe,
  • Bundesansalt Technisches Hilfswerk,
  • Arbeiter-Samariter-Bund e.V.,
  • Malteser Hilfsdienst e.V.,
  • Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.,
  • Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V.,
  • Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger,
  • Verband der Feuerwehren in NRW e.V.

 

Das Bundesministerium des Innern unterstützt das Projekt INKA ebenfalls. Ein projektinterner "Arbeitskreis für Wirtschaftspartner" - gebildet aus Unternehmen verschiedener Größe - wird die Arbeit der Projektpartner im Bereich Personalmanagement und Personalentwicklung beratend unterstützen.

 

Nähere Informationen zu den einzelnen Projektzielen- und –strukturen finden sich unter dem Menupünkt ‚Projekt’. Für weitere Informationen und Rückfragen zum Projektvorhaben INKA stehen Ihnen gerne die unter ‚Kontakt’ genannten Ansprechpartner des DRK zur Verfügung.